Tierisch beste Freunde: Die digitalen User und ihre Haustiere

Pressemitteilung vom 01.06.2021


Tierisch beste Freunde: Die digitalen User und ihre Haustiere

Seit Corona haben so viele Haustiere wie noch nie Einzug bei den Deutschen gehalten. Die neuen agof facts & figures nehmen die Tierbesitzer unter den digitalen Nutzern genauer unter die Lupe.


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Frankfurt, 01. Juni 2021

Aktuelle Branchendaten der Fachverbände zeigen seit Beginn der Corona-Pandemie einen enormen Boom bei den Haustieren: Fast eine Million neuer tierischer Mitbewohner sind seitdem in deutschen Haushalten eingezogen. Tierische Gesellschaft war schon immer sehr beliebt, aber gerade in Zeiten von heimischer Isolation durch Ausgangssperren oder Lockdown haben sich offenbar noch mehr Menschen als sonst ihren Wunsch nach einem Haustier erfüllt. Vor diesem Hintergrund beleuchtet die Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung e.V. (agof) in ihrem aktuellen Branchenreport „Haustiere“ zentrale Fragen rund um die digitalen User und ihre tierischen Freunde, z.B. welche und wie viele Haustiere in den digitalen Haushalten vorhanden sind, welches Futter auf dem Speisezettel steht und wie diese versichert sind. Dazu werden auch spezifische Zielgruppen wie z.B. Hunde-/Katzen-besitzer oder Familien unter die Lupe genommen.

Bei den 61,17 Millionen Nutzern digitaler und/oder stationärer Angebote sind eine ganze Reihe an Haustieren anzutreffen: 9,37 Millionen (15,3 %) von ihnen haben einen oder mehrere Hunde und 7,58 Millionen (12,4 %) mindestens eine Katze – beide sind nach wie vor die beliebtesten Mitbewohner auf vier Pfoten. Bei 1,13 Millionen (1,9 %) lebt dagegen ein sonstiges Haustier – also z.B. Exoten wie Reptilien oder Schlangen.

Dabei spiegeln die vorhandenen Haustiere auch oft die Lebenssituation der Onliner wider. In Haushalten mit kleinen Kindern unter 13 Jahren sind überdurchschnittlich häufig ein oder zwei Nagetiere vorhanden, Hausbesitzer halten deutlich häufiger Hunde, als digitale Nutzer in einer Mietwohnung.

Egal ob Hund, Katze oder Maus: Für die artgerechte Versorgung des Haustieres gibt es inzwischen eine riesengroße Bandbreite an Produkten. Diese Vielfalt zeigt sich bei den von den digitalen Usern verwendeten Futtersorten. Ganz an der Spitze stehen – entsprechend der Verbreitung von Hunden und Katzen – natürlich die unterschiedlichen Varianten von Hunde- und Katzenfutter.

Die Tierbedarfsbranche hat diese Kundenpotenziale längst erkannt und wartet mit einem umfangreichen Angebot an Futtersorten und Snacks auf. Die im Rahmen einer Kooperation mit Statista.com in den Bericht integrierten Marktdaten zur Umsatzentwicklung in der Heimtierbranche machen das enorme Wachstum in diesem Markt deutlich: Im Jahr 2018 wurden in Deutschland insgesamt 2,72 Milliarden Euro Umsatz mit Tiernahrung erwirtschaftet. Für die Folgejahre prognostiziert der Statista Consumer Market Outlook ein weiteres Wachstum auf voraussichtlich 2,90 Milliarden Euro in 2023.

Bei der Versorgung des Haustieres haben bei den digitalen Usern Frauen eindeutig die Nase vorn: 20,9 Prozent (Index 137) von ihnen kümmern sich hauptsächlich um die tierischen Mitbewohner, bei den Männern sind es nur 9,7 Prozent. Die Versorgung bleibt anscheinend nicht nur aufs „Dose öffnen“ begrenzt. Grundsätzlich sind Tierbesitzer auch interessierter an Putz- und Pflegemitteln, wahrscheinlich durch den erhöhten Putzbedarf aufgrund ihrer tierischen Mitbewohner. Bei Haustierbesitzern haben (wieder einmal die) Frauen mit einer Affinität von 154 ein deutlich höheres Interesse an Putzmitteln als die männlichen Tierbesitzer.

Basis des Branchenberichts sind die agof daily digital facts und die darin enthaltenen Dateninformationen aus der VuMA Touchpoints der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) sowie der best for planning (b4p), ergänzt durch Nielsendaten zum Werbemarkt. Die Markt-Media-Studie der agof untersucht das Nutzungsverhalten digitaler User und veröffentlicht tagesaktuell die Reichweiten- und Strukturdaten digitaler Medien über das Auswertungs- und Planungstool TOP modular. Die Teilnahme an der Studie steht allen Anbietern digitaler Websites offen, vorausgesetzt, auf ihren Sites findet der methodisch notwendige Mindest-Traffic statt.

Der ausführliche, 35-seitige Berichtsband zur neuesten Ausgabe der agof facts & figures „Haustiere“, inklusive Tabellen und Grafiken, steht kostenfrei unter https://www.agof.de/studien/branchenberichte-facts-figures/2021-haustiere/
zur Verfügung.

 

Über die agof
Als Joint Industry Committee (JIC) aus den führenden deutschen Internet-Vermarktern, Agenturen und Werbungtreibenden setzt die agof Standards und Maßstäbe für digitales Marketing. Sie sichert damit die Professionalität, die Qualität und das Wachstum des Werbemediums Internet. Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Ermittlung digitaler Reichweiten und Nutzungsdaten zur Vermarktung von digitalen Angeboten. Anforderungen des sich dynamisch verändernden Marktes integriert sie aktiv in ihr Leistungsangebot und richtet ihre Weiterentwicklung nachhaltig daran aus. Dabei agiert sie stets unabhängig von Individualinteressen. Darüber hinaus engagiert sie sich für das digitale Medium in wichtigen Branchenorganisationen, vor allem für einen vertretbaren Datenschutz für Online-Marketing, und setzt sich auch auf europäischer Ebene für länderübergreifende Forschungsstandards ein.


Katharina Metzger
agof Pressesprecherin
Tel: 0151/126 713 88
Fax: 069/264 888-320
Mail: katharina.metzger@agof.de

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