(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 6

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Die digital facts & TOP

Nachdem der zählbare Datenbestand der digital facts und somit die Mediaplanungsdatei nun fertig ist, folgt die Weiterverarbeitung für die Nutzung im Rahmen des Auswertungs- und Planungsprogramms TOP.

Mit TOP vereinfacht die AGOF die Mediaplanung für digitale Werbung und ermöglicht auf Basis der digital facts Werbungtreibenden und Agenturen ihre Zielgruppe anhand von über 800 Einzelmerkmalen abzubilden. So kann nicht nur das Potenzial der Zielgruppe bestimmt werden, sondern auch wie effektiv sie durch digitale Kanäle erreicht werden.

Durch den Einsatz verschiedener Auswertungsoptionen können die Medialeistungswerte aller gemessenen digitalen Werbeträger und ihrer Belegungseinheiten miteinander verglichen werden. Diese Informationen stehen auch für die Planerstellung zur Verfügung. Dabei können Mediaagenturen und Mediaplaner Leistungswerte und Kosten sowohl für ganze Pläne als auch für einzelne Belegungen analysieren und das überschneidungsfrei.

Die Weiterverarbeitung erfolgt durch unseren Dienstleister COMsulting, der uns seit Jahren bei der Erstellung und Auswertung der digital facts unterstützt und mit dem in enger Zusammenarbeit TOP entwickelt wurde.


3 Fragen an Danny Buddenberg, Geschäftsführer COMsulting

 Hallo Herr Buddenberg, warum ist TOP für Mediaplaner so attraktiv?

Mit TOP kann der Mediaplaner sich aus dem Meer der AGOF Daten genau die Informationen herausfischen, die er für seinen Kunden benötigt. In TOP kann er die Zielgruppen des Kunden nachbilden und die Medien finden, welche diese Zielgruppen effektiv und effizient erreichen. Anschließend kann er analysieren, wie mehrere dieser Medien (Belegungseinheiten) im Zusammenspiel funktionieren. TOP ist in der Lage, die Überschneidungen zwischen den Medien zu bestimmen und daraus eine überschneidungsfreie Netto-Reichweite zu berechnen. Nur mit TOP kann der Mediaplaner herausfinden, wie viele und welche Menschen (in der AGOF Sprache: Unique User) sein Mediaplan erreicht.

Welche neuen Möglichkeiten sind mit der Umstellung auf die digital facts entstanden?

Die digital facts kann die digitale Mediennutzung eines Menschen über die Endgeräte hinweg abbilden. Dadurch kann TOP Überschneidungen in den Nutzerschaften – auch über die Gerätegrenzen hinweg – auswerten. Stellen wir uns ein Nachrichtenangebot vor, das von 20 Mio. Personen über die klassische Website am PC/Laptop und von 10 Mio. auf dem Smartphone genutzt wird. Darunter sind einige Millionen Personen, die beides nutzen. Wenn ich als Mediaplaner beide Kanäle belegen will, dann möchte ich erfahren, wie viele Personen ich maximal erreichen kann. Das Ergebnis kann irgendwo zwischen 20 Mio. und 30 Mio. liegen. TOP kann dem Mediaplaner die genaue Zahl liefern – dank der digital facts!

Was muss TOP leisten, um den digitalen Medien gerecht zu werden?

TOP hat sich in den letzten Jahren neu erfunden. Um das Desktop-Programm herum hat sich eine kleine Familie von Services und Diensten wie TOP basic, TOP planning und TOP API entwickelt. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie erfordern keine lokale Installation mehr. Damit haben wir die Grundlagen geschaffen, damit TOP schneller neue Daten empfangen, berechnen und die Ergebnisse weitergeben kann. Die Datenmenge rund um die digitalen Medien nimmt stetig zu. TOP kanalisiert diese Daten für den Kunden, bietet einfache Auswertungs- und Darstellungsmöglichkeiten und macht sie damit auch in Zukunft leicht beherrschbar.