(Deutsch) Die ersten offenen Seminare starten!

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Unsere ersten offenen Seminare stehen kurz bevor!

Wenn Sie noch nicht zu den Teilnehmern zählen, sollten Sie unbedingt einen Blick auf die kommenden Termine werfen:

Akademie_Seminartermine_Q1_2017

Neben unseren Klassikern zur Nutzung der digital facts und Anwendung von TOP modular haben wir auch unser Online-Schulung Angebot aufgestockt.

Akademie_Online-Schulungtermine_Q1_2017

Alle Termine auf einen Blick finden Sie hier.

 

(Deutsch) AGOF Akademie: Seminare im Frühjahr 2017

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News vom 14.12.2016


AGOF Akademie: Seminare im Frühjahr 2017
AGOF Akademie

Die AGOF Akademie stellt ihr Seminarprogramm für die offenen Seminare 2017 vor.

Verschaffen Sie sich einen Überblick über das vielfältige Seminarangebot der AGOF, sei es das Seminar “Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF” oder das Seminar “Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF”. Darüber hinaus finden Sie zwei Termine des Kooperationsseminar mit ADZINE SCHOOL: “Classic & Programmatic Advertising“.

München:

02.03. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 1

29.03. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 1

19.04. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 2

20.04. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 2

Hamburg:

07.02. Kooperationsseminar mit ADZINE SCHOOL – Classic & Programmatic Advertising

09.02. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 1

22.02. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 2

15.03. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 1

11.04. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 2

Frankfurt am Main:

25.01. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 1

31.01. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 1

02.03. Digitale Mediaplanung mit den Daten der AGOF – Level 2

16.03. Digitale Mediaanalysen mit den Daten der AGOF – Level 2

22.03. Kooperationsseminar mit ADZINE SCHOOL – Classic & Programmatic Advertising

29.03. Online Marketing kompakt

27.04. Praxis Intensivseminar für Digitale Medienhäuser

 

Falls Ihr Wunschseminar in diesem Zeitraum nicht angeboten wird, empfehlen wir Ihnen unsere Inhouse Seminare!

(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 5

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Telefonische Basisbefragung & Fusion

 

Bei der telefonischen Basisbefragung handelt es sich um eine repräsentative Bevölkerungsbefragung, die Struktur- und Zielgruppenmerkmale liefert. Dort werden unter anderem die Soziodemografie, Nutzungsinformationen, Interessen und Marktdaten abgefragt. Ermittelt werden die Größe und Struktur der Grundgesamtheit (Wohnbevölkerung in Deutschland ab 10 Jahre und deren Struktur).

Jeder Haushalt hat die Chance, ausgewählt zu werden, jedoch nicht jede Person. Deshalb erfolgt eine Umwandlung von der Haushaltsstichprobe in eine Personenstichprobe. Die telefonische Befragung liefert außerdem Daten über Nicht-Nutzer des Internets – diese sind insbesondere für die spätere Crossmedia-Planung wichtig.

Die telefonische Basisbefragung erfüllt drei Aufgaben:

  1. Sie definiert und beschreibt die Grundgesamtheit der deutschsprachigen Internetnutzerschaft
  2. Sie erhebt Daten der Nicht-Internetnutzer
  3. Sie ermittelt personenbeschreibende Informationen, die zur Bildung von vermarktungsrelevanten Zielgruppen notwendig sind. Das sind neben einer ausführlichen Soziodemografie auch Markt- und Branchendaten sowie Informationen zu Einstellungen der Befragten.

Die Zusammenfassung von Clients zu Usern erfolgt nach der repräsentativen Außenvorgabe aus der telefonischen CATI-Befragung. Die Anzahl der genutzten Clients und Geräte pro User ist unterschiedlich, die Außenvorgabe gibt hier die Verteilung von Geräten auf User vor.

Im letzten Schritt wird der Datenbestand um weitere Zielgruppeninformationen, wie Interessen, Kaufverhalten und psychografische Merkmale, aus der telefonischen Basisbefragung ergänzt.

Der zählbare Datenbestand der digital facts, also die Mediaplanungs-Datei, entsteht durch die Fusion des technischen Datenbestandes mit der Repräsentativbefragung. Durchgeführt wird die Fusion von der ANKORDATA GmbH & Co. KG, deren Team auf Nicht-Standard-Auswertungen von Umfragedaten spezialisiert ist.

Erst durch das Zusammenspiel aller Säulen ist die Ermittlung von Reichweiten- und Strukturdaten von Online-Werbeträgern möglich


3 Fragen an Michael Ebert, Geschäftsführer Ankordata

Hallo Herr Ebert, wie kann man sich die Fusion der verschiedenen Datenbestände vorstellen?

Zunächst erfolgt die Aufbereitung und Harmonisierung der eingehenden Datenquellen:

  • profilierter Userdatensatz inkl. Nutzungsdaten,
  • repräsentative Telefonbefragung für Personen ab 14 Jahren inkl. Markt- und Konsumdaten,
  • repräsentative Telefonbefragung für Personen im Alter von 10-13 Jahren

Anschließend erfolgt die Fusion der verschiedenen Quellen zu einem gesamten Datensatz. Dabei kommt ein speziell auf die Bedürfnisse der digital facts zugeschnittenes Verfahren zum Einsatz.

Wie lange dauert das Zusammenführen und woran liegt das?

Die Abarbeitung der Prozesskette zur Sichtung, Kontrolle, Aufbereitung und Harmonisierung der Quellen erfordert einen Zeitbedarf von mehreren Tagen. Die eigentliche Fusion – ein multidimensionaler iterativer Optimierungsprozess – erfolgt aufgrund der Erhebung im Split in mehreren Stufen.

Auf einem Rechner mit 16 Rechenkernen benötigt jede Stufe der Fusion 6-12 Stunden reine Laufzeit, bis zufriedenstellende Ergebnisse erreicht werden.

Welche weiteren Arbeitsschritte erfolgen parallel zu der Fusion?

Parallel zur Fusion der Konsum- / Marktdaten erfolgt die Verarbeitung der Nutzungsdaten:

  • Justierung Kontakte
  • Justierung zeitbezogene Leistungswerte
  • Berücksichtigung Ausweisungslisten
  • Erstellung Vorabauswertung
  • Erstellung finale Codepläne und Grundzählungen

(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 4

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Integrierte Verarbeitung: Data Mining & Profiling

Wenn die Technische Messung und die OnSite-Befragung durchgeführt wurden, erfolgt die Integrierte Verarbeitung. Unser Dienstleister TNS Infratest vervollständigt die Nutzungsdaten der Unique Clients um die Zielgruppeninformationen aus der OnSite-Befragung, fasst die Clients zusammen und übersetzt sie in Unique User.

An dieser Stelle kommt ein kombiniertes dynamisches Profiling- und Modelling-Verfahren zur Bildung so genannter dynamischer Microcluster zum Einsatz: Von den Nutzern, von denen sowohl Daten aus der technischen Messung als auch Daten aus der Online-Befragung oder dem Panel vorliegen, werden idealtypische Nutzerprofile erstellt (Profiling).


3 Fragen an Dr. Sebastian Maier, Head of Digital Audience Analytics TNS Infratest

1. Lieber Herr Maier, TNS hat ein eigenes Profiling-Verfahren entwickelt, welches die in der OnSite-Befragung erhobene Information überträgt. Wie funktioniert Profiling & Data Mining bei TNS?

Das von TNS entwickelte Modell besteht aus zwei Schritten: Zunächst werden aus den Clients (Browsern, Apps) der unterschiedlichen Geräteklassen Nutzer gebildet. In einem zweiten Schritt wird soziodemographische und weitere Information, die nur für einen Teil dieser Internet-Nutzer in Form von Befragungen vorliegt, auf alle Nutzer übertragen, bei denen diese Informationen fehlen.

Zentrales Element der Nutzerbildung in der digital facts ist ein von TNS neu entwickeltes Modell zur Zusammenführung von Clients (Cookies, Advertising IDs) zu Nutzern, das die Nutzerbildung der bisherigen ebenfalls unter TNS-Beteiligung durchgeführten Studien internet facts und mobile facts konsequent weiterentwickelt.

Unverändert bleibt die Basis des bisherigen Modells, eine technische Vollerhebung aller Kontakte teilnehmender Angebote auf sämtlichen Geräten. Mittels Device-Detection werden neben den Betriebssystemen und Browsern der Clients auch die Gerätetypen (Desktops/Laptops, Tablets und Smartphones) identifiziert. Diese Messdaten werden durch Informationen über die eigentlichen Nutzer (Unique User) hinter den jeweiligen Clients aus einer Onsite-Befragung angereichert. Ebenfalls Bestandteil des Modells ist eine CATI-Erhebung, um Außenvorgaben für die Modellierung abzuleiten. Zentrales Element des Modells ist die Bildung von tatsächlichen Nutzern (Unique User) aus den gemessenen Clients.

Hierfür werden zunächst unter Berücksichtigung von Außenvorgaben zu Alter, Geschlecht, regionaler Verteilung, Anzahl genutzter Browser und Geräteausstattung (Desktop/Laptop, Tablet, Smartphone) in den einzelnen „Geräte-Welten“ Nutzer gebildet. Stationäre Nutzer nutzen beispielsweise unverändert bis zu vier stationäre Clients. Tablet-Nutzer nutzen dagegen bisher typischerweise nur ein Tablet, weshalb nur ein Tablet-Client je Tablet-Nutzer berücksichtigt wird. Zusammenfassend werden im Rahmen der Verarbeitung bis zu vier stationäre Clients zu einem stationärem Nutzer, ein Tablet-Client zu einem Tablet-Nutzer und jeweils bis zu zwei Smartphone-Clients zu einem mobilen Nutzer zusammengeführt. Die Besonderheit bei Smartphone-Clients liegt darin, dass hier eine zusätzliche Aggregation zu Smartphone-Browser-Clients und Smartphone-App-Clients vorausgeht. Anschließend werden mithilfe der aus der CATI-Erhebung berechneten Mengengerüsten digitale Nutzer gebildet, die aus stationären Nutzern, Tablet-Nutzern und mobilen Nutzern bestehen können. Am Ende haben beispielsweise 73 % der digitalen Nutzer auch mobile Nutzung. Schematisch ist die Nutzerzusammenführung in Abbildung 1 dargestellt.

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Abbildung 1 | Bildung digitaler Nutzer

Für einen Teil der gebildeten digitalen Nutzer liegen aus der Onsite-Befragung soziodemographische sowie weitere Informationen vor, z. B. zu Nutzungsfrequenzen von bestimmten Themen im Internet. Diese werden dann mit Hilfe der aggregierten Nutzungsdaten für die digitalen Nutzer ohne diese Informationen profiliert (vgl. Abbildung 2).

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Abbildung 2 | Profilierung

Auf Basis der Nutzungsinformation wird für jeden Nutzer ohne Onsite-Information ein bezüglich statistischer Kennzahlen ähnlicher Nutzer mit Onsite-Information gesucht und anschließend die Information dieses Nutzers übertragen. Schematisch ist dies in Abbildung 3 dargestellt.

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Abbildung 3 | Situation vor Profiling

Nutzer mit Onsite-Information nennt man Onsite-User, Nutzer ohne Onsite-Information Random-User. Onsite-User 1 ist beispielsweise männlich und jünger (dargestellt durch die Schaukel), die Kennwerte 1, 2 und 4 sind hoch, Kennwert 3 niedrig. Random-User A ähnelt Onsite-User 3 in vier von vier Kennwerten, dementsprechend wird die Information von Onsite-User 3 übertragen.

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Abbildung 4 | Übertragung von Information an Random-User A

 

Random-User B ähnelt Onsite-User 1 in drei von vier Kennwerten. Damit wird die Information von Onsite-User 1 an Random-User B.

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Abbildung 5 | Übertragung von Information an Random-User B

Mit Hilfe dieses Fusionsalgorithmus werden allen Random-Usern Informationen von Onsite-Usern übertragen.

Ergebnis dieser Schritte ist ein Datensatz, der die Online-Nutzung aller Nutzer auf allen Geräten sowie soziodemographische und weitere Informationen enthält.

2. Die „AGOF Lösung“ wurde im Jahr 2005 auch in das europäische Ausland exportiert. Welche Unterschiede gibt es zu der Reichweitenmessung in Deutschland?

Das Grundmodell für die Modellierung von Nutzern aus Clients für die österreichische Online-Reichweitenstudie ÖWA plus ist dem deutschen Modell sehr ähnlich. Ein Unterschied ist, dass die Berücksichtigung von App-Nutzung erst in diesem Jahr startet.

3. Welche sind die aktuell größten Herausforderungen?

2015 wurde mit der Modellierung und Ausweisung digitaler Nutzer, die die gesamte Internetnutzung in gleicher Weise berücksichtigt, eine große Herausforderung gemeistert. Dieser Schritt war aus Marktsicht notwendig. Das Modell der digital facts ist zudem zukunftssicher ausgelegt und erweiterbar. Tablet-Apps oder Smart-TVs lassen sich beispielsweise durch Hinzunahme weiterer Verarbeitungsäste zukünftig einfach mitverarbeiten.

Ansonsten gibt es im Moment in Bezug auf die digital facts nicht „die“ größte Herausforderung, sondern immer wieder unterschiedliche Herausforderungen durch veränderte Nutzungsgewohnheiten, neue Geräteklassen und Veränderungen in der technischen Messbarkeit.

(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 3

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OnSite- / InApp-Befragung / Panel

Die OnSite-Befragung bildet ebenfalls einen wichtigen Bestandteil des Multi-Methodenmodells der digital facts, denn sie liefert einen umfassenden Pool an soziodemografischen Mustern der User. Die Fragebögen werden über den FRABO-Tag per Zufallsverfahren auf den Angeboten der AGOF ausgeliefert. Der Online-Fragebogen wird von der Interrogare GmbH weiter verarbeitet.

Bei dem Fragebogen werden sowohl soziodemografische Daten über den Nutzer, als auch Informationen über die genutzten Endgeräte (Anzahl, Wie viele Nutzer etc.) abgefragt. Hierbei werden also erstmals „persönliche“ Informationen erfasst, die den Weg vom Unique Client (einzelner Rechner) zum Unique User (einzelne Person) ermöglichen.

Für die Fragebogenauslieferung werden im Webseitenbereich Flash Layer verwendet. Die Streuung der Fragebogenauslieferung erfolgt nach einem Zufallsalgorithmus und sichert somit die Erhebung von soziodemografisch diversifizierten Mustern von Nutzungstypen. Die Ausschöpfung wird erhöht, in dem User wiederholt auf verschiedenen Webseiten, als auch zu unterschiedlichen Uhrzeiten, angesprochen werden. Um die Anzahl der Abbrüche zu reduzieren, sind die OnSite-Befragungen möglichst kurz gehalten

Die InApp-Befragung findet (analog zur OnSite-Befragung auf Webseiten) auf allen Apps statt, die an der digital facts teilnehmen. Auch hier wird mittels einer Zufallsstichprobe die Ausspielung innerhalb der Apps nach den oben beschriebenen Verfahren vorgenommen. Während die Befragungseinladung innerhalb der App erfolgt, öffnet sich bei Teilnahme an der Befragung der Fragebogen im Standardbrowser des jeweiligen Geräts. So ist technisch die Verbindung zwischen App-Welt und Browser-Welt sichergestellt.

Bis ausreichend Fälle der erst vor kurzem eingeführten InApp-Befragung vorliegen, wird weiterhin zusätzlich auf Informationen aus einem eigens von der AGOF dafür aufgebauten Mobile-Panel zurückgegriffen. Mittels eines repräsentativen Screenings werden Nutzer des mobilen Internets rekrutiert. Diese werden gebeten, sich auf einem Mobilportal zu registrieren und eine App herunterzuladen. Nach dem Download der App werden sie nach ihrer Soziodemografie und ihren Interessen befragt und Antworten via App übermittelt. Gleichzeitig erfolgt eine Messung der Nutzungsvorgänge auf dem Smartphone, was als zusätzliches Bindeglied zwischen technischer Messung und Befragung dient.


3 Fragen an Nadine Adam, Senior Consultant Research Engineering Interrogare

Liebe Frau Adam, wie wichtig ist es, dass die OnSite-Befragung bis zum Ende durchgeführt wird? Was passiert mit abgebrochenen Fragebögen?

Ein vollständig beantworteter Fragebogen ist neben der Qualität der Antworten das wichtigste Element der Datenerhebung und Grundlage der weiteren Datenmodellierung. Abgebrochene Interviews bzw. nicht vollständig ausgefüllte Interviews werden nicht weiterverarbeitet, sondern nach den Richtlinien des Datenschutzgesetztes (BDSG) vollständig gelöscht. Verbleibende Systemdaten dienen gelegentlich dazu zu verstehen, welche Fragen die typischen Abbruchfragen darstellen, um aus diesen Erkenntnissen den Fragebogen soweit zu optimieren, dass die Completionrate der Befragung nachhaltig gesteigert werden kann.

Wie lange dauert die Auswertung/Nachbereitung der Fragebögen und wie viel Neues kommt regelmäßig hinzu?

Aufgrund des hohen  Automatisierungsgrades der Datenaufbereitung können wir die Daten eines Erhebungsmonats innerhalb eines Tages zum nächsten Dienstleister weiterleiten.

Wenn ich das letzte Jahr betrachte, hatten wir ca. alle zwei Monate Änderungen an der Onsite-Befragung. Der Fragebogen wird also stetig weiterentwickelt.

Wie hat sich die OnSite-Befragung seit ihrer Einführung verändert?

Der erste Onsite-Fragebogen ist 2005 gestartet. Seitdem ist wirklich sehr viel passiert! Die AGOF ist im Bereich Onsite-Befragungen digital geworden. Wir erheben Interviews im stationären und mobilen Web sowie in Apps. Der AGOF Fragebogen passt sich dem jeweiligen Gerät optimal bzgl. Fragebogenlänge und Layout an, um dem Befragungsteilnehmer den höchstmöglichen Beantwortungscomfort zu gewährleisten und somit die Completionrate zu erhöhen. So wie sich das Internet und deren Nutzung in den letzten Jahren verändert hat, haben sich auch die Erhebungsmethoden und deren weitere Komponenten der AGOF stetig angepasst. Ein Ende der Anpassung ist nicht in Sicht – ich bin sehr gespannt wie es weiter geht…

(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 2

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Technische Messung

Die Technische Messung ist der wichtigste Bestandteil des Multi-Methodenmodells der digital facts. Die Messung wird von der INFOnline GmbH durchgeführt, die mit ihrem Standardsystem zur technischen Messung die Vorgaben der AGOF und der IVW umsetzt.

Bei der technischen Messung werden alle Kontakte mit deutschen Online-Werbeträgern, die an unserer Studie teilnehmen, erhoben. Diese Vollerhebung beinhaltet die bekannten Größen wie Visits oder Page Impressions auf Basis des einzelnen Browsers, dessen Internetnutzung gemessen wird. Außerdem werden Daten über den Zeitpunkt der Nutzung oder die Art des Geräts erhoben.

Die Messung von stationären und mobil optimierten Webseiten (MEW) erfolgt über den Javascriptcode SZMnG der INFOnline, welcher die Nutzungsvorgänge im Internet zählt. Die technische Umsetzung erfolgt, indem der SZMnG-Tag (Zählpixel) gemäß dem IVW-Standard auf der (zu messenden) Webseite eingebaut wird. Dieser ist zusammengesetzt aus zwei Code-Teilen, einer externen JavaScript-Datei und einer JavaScript-Variablen. Dieser SZM-Tag wird von INFOnline gesetzt, sobald der User das erste Mal auf eine AGOF Seite und damit auf eine von INFOnline gemessene Seite kommt. Der SZMnG-Tag speichert einen Cookie bei einem Client und ruft diesen so lange ab, wie er verfügbar ist. Alle Nutzungsvorgänge des durch den permanenten Cookie eindeutig identifizierbaren Clients werden letztendlich zusammengeführt.

Für die Erfassung von Apps wurde von INFOnline ein eigenes Messverfahren konzipiert: Der Mobile App Sensor. Diese Plattform-spezifische Messlibrary berücksichtigt die relevantesten App-Plattformen: iOS (Apple), Android (Google), und Windows Phone.

In beiden Fällen handelt es sich statt eines einfachen Zählpixels um einen umfangreichen Code, der in den Quellcode der Seite oder der App eingebaut wird und dann später die Messdaten zur technischen Weiterverarbeitung verschickt.


 

3 Fragen an Dr. Christof Rieck, Geschäftsführer INFOnline

Hallo Herr Rieck, Sie haben die Einführung des SZMnG maßgeblich vorangetrieben. Welche Neuerungen bringt das SZMnG im Vergleich zu dem SZM-Tag mit sich?

Die Architektur des SZMnG ist konsequent für die Nutzungsmessung im gesamten digitalen Universum ausgelegt. Die Erfahrungen aus dem Betrieb des SZM wurden aufgegriffen, die Schwachstellen identifiziert und eliminiert. Mit der zentralen Auslieferung des Messskriptes können wir jederzeit die meisten methodischen Anforderungen – wie zum Beispiel die der AGOF – umsetzen, ohne unsere Messkunden mit Änderungsarbeiten behelligen zu müssen. Dies gilt ebenfalls für die Konfiguration der von uns zur Verfügung gestellten APP-Messsoftware.
Die marktweite, vollständige Messung der digitalen Nutzungszahlen stellt hohe Anforderungen an die Verarbeitungskapazitäten in der IT. Daher wurde bei den IT-Systemen auf den neusten Stand der Wissenschaft und Forschung gesetzt und zusätzlich das einzigartige KnowHow unserer Spezialisten für das unterbrechungsfreie Betreiben von komplexen IT-Systemen eingebracht. Mit dem SZMnG sind wir tatsächlich in der Lage, die Verarbeitungskapazitäten jederzeit bedarfsgerecht anzupassen.
Die INFOnline kann mit dem SZMnG nicht nur den Bedarf der AGOF an Messdaten für die etablierten Marktmediastudien bedienen, sondern ist bereits jetzt gerüstet, um in (nahezu) Echtzeit relevante Daten zur Verfügung zu stellen. Ein wichtige Grundlage für die ehrgeizigen Zukunftspläne der AGOF.

INFOnline führt auch die Messung der MEW’s und der Apps durch. Welche Herausforderungen gibt es hierbei?

Das SZMnG wurde von Anfang an auch für die Messung mobile Nutzung ausgelegt. Die größte Herausforderung aber auch die herausragende Leistung der INFOnline ist es, den Messkunden nicht nur das technisch beste Messsystem anzubieten, sondern auch eine individuelle Beratung und Unterstützung bei der Verwendung unserer Messsensoren zu bieten. Mit der Ausweitung der Messung auf mobile Angebote hat sich der Kreis der betreuten Personen erweitert und inzwischen gehören die Handy-App-Entwickler genauso zu den betreuten Anrufern wie der Web-Administrator oder der Medienforscher. Die Schnelllebigkeit des mobilen Marktes ist offensichtlich und bekannt. Die bereitgestellt Software und die Betreuung der Kunden muss sich in einem viel höheren Tempo an die Erfordernisse des Marktes anpassen als man das noch vor wenigen Jahren aus der Online-Welt kannte. Die INFOnline ist technisch wie personell gerüstet um die hohe Qualität unserer Services und Technologien auch bei wachsender Veränderungsgeschwindigkeit sicherzustellen.

Einige User löschen regelmäßig ihre Cookies, welche Auswirkung hat das auf die Messung?

Cookies werden schon seit 1994 in den verschiedenen Webbrowsern eingesetzt. Die einfache Nutzbarkeit haben Cookies zu einer Art Schweizermesser für die Anbieter von Webseiten und für verschiedene Services im Internet werden lassen. Leider wird am häufigsten über die mißbräuchliche Verwendung von Cookies berichtet. Eine der wichtigsten Eigenschaften des SZMnG ist die strikte Beachtung des deutschen Datenschutzes. Auf die Verarbeitung oder gar Speicherung von personenbezogenen Daten wird vollständig verzichtet, was wir jedes Jahr durch unabhängige Prüfer verifizieren und zertifizieren lassen. Das gilt selbstverständlich auch für die Daten, die im Cookie gespeichert werden. Vollständig anonymisierte Nutzungszusammenhänge in unserem Messuniversum können mit Hilfe unseres Cookies gut gemessen und für die methodische Arbeit der Markforscher zur Verfügung gestellt werden. Solche einfach zu messende Nutzungszusammenhänge gehen bei der häufigen Löschung von Cookies verloren. Für die Messung bedeuten viele ‚Cookielöscher‘ einen höheren Verarbeitungsaufwand. In der weiteren Verarbeitung werden die Cookielöscher entsprechend berücksichtigt, so dass die Qualität der Daten für die Marktforschung nicht gemindert wird.

(Deutsch) Das Multi-Methodenmodell der digital facts: Teil 1

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Der Unique User # Unique Client

Für die Mediaplanung ist es wichtig, Auswertungen und Planungen auf Basis von Personen (Unique User) zu erstellen – denn eben diese sollen mit der geplanten Werbung überzeugt werden. Eine reine Browser-Betrachtung (Unique Client) ist hier wenig förderlich.

Bis man den Unique User allerdings ermittelt und die digital facts erstellt hat, bedarf es einiges an Arbeit. Damit Sie unser Multi-Methodenmodell besser verstehen, erklären wir Ihnen in den nächsten Wochen jede Säule Schritt für Schritt.

 

Der Unique User ist die standardisierte Online-Währung der AGOF und macht die Reichweite von Online-Werbeträgern vergleichbar – sowohl im stationären als auch im mobilen Internet – und bildet so das Kernstück der digital facts.

Er sagt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger bzw. einer einzelnen Belegungseinheit hatten. Gleichzeitig bildet er damit auch einen wesentlichen Faktor für die Mediaplanung. Übrigens: Auch viele weitere planungsrelevante Leistungswerte werden in der Markt-Media Studie digital facts erhoben und ausgewiesen.

(Deutsch) Online Marketing kompakt

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Leitfaden für die digitale (Marketing)Welt

Sie suchen einen Einstieg in das Thema „Digitaler Werbemarkt“? Sie möchten kompakt und übersichtlich erfahren, was die wesentlichen Eckpunkte sind und worauf Sie – gerade als Einsteiger – achten sollten. Oder auch, was Ihnen den Start in der digitalen Welt erleichtert?

Dann haben wir das passende Seminar für Sie! Unser Angebot „Online Marketing kompakt“ befasst sich u.a. mit den Themen:

  1. Welche Disziplinen gibt es im Digitalen Werbemarkt und wie sind diese einzuschätzen?
  2. Vor welchen Herausforderungen steht der Markt und welche Trends sind in aller Munde?
  3. Welche Fachbegriffe und Buzz-Words helfen Ihnen beim Verständnis?

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Für wen ist das Seminar interessant?
Das Seminar richtet sich vorrangig an Neu- und Quer-Einsteiger im Online-Marketing, aber auch Projektleiter, Bereichsleiter, Marketingleiter, Inhaber, Geschäftsführer sowie Marketing-Manager aus Handelsunternehmen, Dienstleistungsunternehmen, FMCGs oderNPOs/NGOs, die eine kompakte und umfassende Einführung in das Thema suchen.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Dann gleich einen Platz im nächsten offenen Seminar am 07. April 2016 in Frankfurt sichern.

Sie finden, dieses Seminar ist auch die perfekte Fortbildung für Ihre Kollegen oder das ganze Team? Wir kommen auch gerne zu Ihnen ins Unternehmen und stellen mit Ihnen ein individuelles Seminar zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse zusammen. Nehmen Sie unter akademie@agof.de Kontakt mit uns auf – Wir freuen uns auf den Austausch.