Überraschende Einsichten

Mitte November diskutierte die Bundesregierung in Meseberg über die Zukunft des Landes. Beim „Digitalgipfel“ ging es aber keineswegs nur um Funklöcher. Von der breiten Öffentlichkeit mehr oder weniger unbemerkt wurde auch eine Strategie zum künftigen Umgang mit Daten vorgestellt – und die war durchaus überraschend. Warum? Das erläutert agof Geschäftsführerin Claudia Dubrau in ihrer neuesten Kolumne für Marktforschung de.

Wie soll in Zukunft mit dem „Gold des digitalen Zeitalters“, sprich mit Daten, umgegangen werden? Wo muss Datenschutz Leitplanken setzen und wo nicht? Wollen Deutschland (und Europa) datengetriebene Business-Modelle tatsächlich den globalen Big Playern überlassen und selbst nur am Spielfeldrand stehen? Richtungsweisende Fragen, mit denen sich das Kabinett beim „Digitalgipfel“ auseinandersetzte. Die Ergebnisse und die Statements von Angela Merkel und Olaf Scholz bei der anschließenden Pressekonferenz waren überraschend – und das in positivem Sinne.

Der BVDW bezeichnete das in Meseberg erarbeitete Eckpunktepapier als „Paradigmenwechsel“. Dem kann Claudia Dubrau nur zustimmen. Sie kommentiert die neue Haltung der Bundesregiering sowie Ideen zu einem staatlichen „Open Data“- Projekt aus Sicht der Sozial- und Marktforschung.

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