Hygiene 4.0: Pflege und Reinlichkeit spielen im digitalen Zeitalter eine große Rolle

Der erste Eindruck ist ja meist entscheidend – dies gilt sowohl für Menschen als auch für Räumlichkeiten: Ein sauberes und gepflegtes Äußeres weckt in der Regel sofort Sympathien. Kein Wunder also, dass die digitalen User viel Wert auf ihre Körperhygiene und den Hausputz legen – und dabei auf eine beachtliche Bandbreite an Produkten aus dem Hygiene-Sektor setzen.

„Nicht nur sauber, sondern rein!“ – dieser bekannte Werbeslogan könnte auch das Motto der digitalen User sein. Vermutlich auch, weil die Optik im Zeitalter der digitalen Bilderflut eine große Rolle spielt: Gut aussehende Menschen in schönen Umgebungen sind quasi allgegenwärtig – in Blogs, auf Social Media Kanälen und natürlich auch in der Werbung. Entsprechend groß ist das Interesse rund um den Themenkomplex Schönheits- und Haushaltspflege bei den digitalen Usern. Gut vier von zehn interessieren sich generell für Gesundheitsthemen, Haar- sowie Zahn- und Mundpflege stoßen bei über der Hälfte auf Interesse und die verschiedenen Körperpflege- und Kosmetikthemen beschäftigen durchschnittlich über ein Drittel der User. Gleiches gilt für Putz- und Pflegemittel sowie Waschmittel. Die digitale Community erweist sich damit als ausgesprochen pflege- und reinlichkeitsaffin.

Und diese Einstellung spiegelt sich auch bei den alltäglich benutzten Produkten der digitalen User wider. Es fängt direkt morgens im Bad an: Bei den persönlich verwendeten Schönheitspflegemitteln haben vor allem Deodorants (95,5 Prozent, 57,36 Millionen), Handcreme (82,9 Prozent, 49,77 Millionen), Hautcreme / Allzweckcreme (77,4 Prozent, 46,45 Millionen) und Körpermilch/-lotion (75,0 Prozent, 45,03 Millionen) die Nase vorn und kommen bei der breiten Mehrheit der Befragten regelmäßig zum Einsatz. Bei den verwendeten Bade-, Dusch- und Waschprodukten stehen Duschbad/-gel/-öl (93,6 Prozent, 56,22 Millionen) an der Spitze, gefolgt von Flüssigseife (87,9 Prozent, 52,75 Millionen), Aroma-/Schaumbad (68,3 Prozent, 41,00 Millionen) und Seife (67,3 Prozent, 40,38 Millionen). Und auch auf dem Kopf schäumt es: Hier sind vor allem Haarshampoo (93,9 Prozent, 56,35 Millionen) sowie Pflegespülungen/Conditioner (46,7 Prozent, 28,03 Millionen) und Haarkuren (38,7 Prozent, 23,26 Millionen) gefragt.

Selbstverständlich hat auch die die Zahnpflege einen wichtigen Stellenwert, dabei nutzen die digitalen User mehrheitlich die typischen Produkte wie Zahnpasta (99,3 Prozent, 59,61 Millionen), Mundwasser/-spülung (71,9 Prozent, 43,16 Millionen) und Zahnseide (44,6 Prozent, 26,79 Millionen).

Neben allen Pflege- und Hygienemaßnahmen für den Körper wird auch innerhalb der eigenen vier Wände stetig geputzt, das gilt insbesondere für sensible hygienische Bereiche wie Küche und Bad, wo sich bei unzureichender Reinigung schnell Keime und Schimmel ansetzen. Für die porentiefe Reinheit nutzen die digitalen User eine große Bandbreite an Putz- und Reinigungsmitteln – allen voran Hand-Geschirrspülmittel (98,0 Prozent, 58,85 Millionen), WC-Reiniger (96,4 Prozent, 57,88 Millionen) , Allzweckreiniger (95,2 Prozent, 57,16 Millionen) und Sanitär-/Bad-Reiniger (93,8 Prozent, 56,33 Millionen).

Wie die digitalen Kundenpotenziale für die Hygienebranche im Detail aussehen, welche Produktpalette für die Körper-, Gesichts-, Haar- und Zahnpflege in welcher Frequenz genutzt wird, welche Reinigungs-, Putz- und Waschmittel in den digitalen Haushalten zum Einsatz kommen und welche Rolle das Internet rund um diesen Themenkomplex spielt, zeigen die agof facts & figures „Hygiene“.

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