Datenschutz bei der agof

Datenschutz bei der agof

Egal ob bei der Datenerhebung, -verarbeitung oder bei der Nutzung von Daten – bei der agof steht Datenschutz immer an erster Stelle

Der Schutz der Daten, von der Erhebung bis zur endgültigen Ausweisung, ist der agof sehr wichtig. Daher richtet sie ihre Arbeit immer nach den neuesten Datenschutz-Standards aus und achtet in allen Schritten auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Daten. Privacy by design ist Teil des Entwicklungsprozesses seit der ersten Stunde.

Datenschutz bei der agof

Die agof legt bei ihrer Arbeit großen Wert auf die Einhaltung der in Deutschland gültigen Datenschutzbestimmungen. Und das sowohl bei ihrer Studienerstellung als auch im täglichen Umgang mit Kundendaten.

Für die Reichweitenmessung bedeutet das: Die zur Ermittlung der Online-Nutzung erstellten Studien enthalten lediglich statistische Daten. Zu keinem Zeitpunkt ist die Identifizierung eines Nutzers notwendig oder beabsichtigt. Deshalb sind in dem System technische und organisatorische Vorkehrungen getroffen worden, um automatisch anfallende Daten mit möglichem Personenbezug sofort wieder zu anonymisieren. Damit ist von der technischen Messung bis hin zur Datenfusionierung die Anonymität der User sichergestellt. Gleichzeitig arbeitet die agof dafür nur mit etablierten Dienstleistern zusammen. Der „Messdienstleister“ der agof ist sogar vom TÜV Saarland zertifiziert. Dadurch ist sichergestellt, dass in allen Verarbeitungsschritten die höchsten Datenschutz- und Sicherheitsstandards gewährleistet sind.

Und auch auf der agof Webseite selbst sowie im Kundenverkehr nimmt die agof das Thema Datenschutz sehr ernst. Personenbezogene Daten, die auf der agof Webseite erhoben werden, werden ausschließlich für eigene Zwecke verwendet. Adressaten für den agof INFOletter werden nur nach bestätigtem Double-Opt-In angeschrieben und das „Liken“ des Facebook-Accounts wird über die Lösung „2 Klicks für mehr Datenschutz“ realisiert. Das heißt, erst nach Aktivierung des Buttons „Gefällt mir“ kommt es zu einer Datenübertragung an die Facebook Inc.

Und das sind nur einige der Schutzmaßnahmen, die die agof ergreift und fortlaufend aktualisiert.

Zur aktuellen Datenschutz-Erklärung

Die DS-GVO der EU

Auch die Datenschutz-Grundverordnung der europäischen Union berücksichtigt die agof umfassend bei ihrer Arbeit und hat dafür bestimmte Studienbereiche vorab aktiv umgebaut. Grundsätzlich hat die DS-GVO seit dem 25. Mai diesen Jahres der Sammlung, Nutzung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten einen Riegel vorgeschoben. Denn sie legt verbindlich fest, dass Daten auf Grundlage einer CookieID als personenbeziehbare Daten gewertet werden müssen und nicht wie bisher als pseudonym erhobene Daten, die von der Marktforschung genutzt werden dürfen.

Die damit veränderten Anforderungen wurden im agof Modell berücksichtigt, damit die digitale Währung – unverzichtbare Grundlage für Budget- und Mediaentscheidungen im Online-Markt – weiterhin belastbar zur Verfügung gestellt werden kann. So wurde z.B. die Grundgesamtheit der daily digital facts angepasst: Statt wie bisher ab 10 bzw. ab 14 Jahren werden jetzt Nutzer erst ab 16 Jahren erhoben und ausgewiesen. Anlass der Veränderung ist die DS-GVO-Forderung, die einen besonderen Schutz von Jugendlichen vorsieht und dafür das Mindestalter für eine wirksame Einwilligung in die Verarbeitung der eigenen Daten auf 16 Jahre angehoben hat.

Ausblick: Die ePrivacy Verordnung

Eine weitere wichtige Verordnung in Bezug auf Datenschutz in Europa wird derzeit in Brüssel noch diskutiert: Die ePrivacy Verordnung. Für die digitale Wirtschaft respektive die digitale Reichweitenforschung beinhaltet sie – sollte sie in der jetzigen Form verabschiedet werden – zwei Erschwernisse: So wird in Artikel 8 Abs. 1d Marktforschung erlaubt, solange sie von einer „Web analytics agency“ und im öffentlichen Interesse oder für den wissenschaftlichen Zweck durchgeführt wird. Doch es existiert bislang keine Präzisierung, was eine „agency“ ist und wann die genannten Gründe erfüllt sind. Noch weitreichendere Folgen wird Artikel 10 mit sich bringen, der die Browser-Hersteller dazu zwingen will, Third Party Aktionen per Default-Einstellungen zu blocken. Damit wären Reichweitenmessungen, die aktuell vorwiegend über Cookies erfolgen und selbst wenn sie durch Artikel 8 eine Privilegierung erhalten, auf einen Schlag ausgesperrt – auch wenn sie von etablierten Marktinstanzen wie der agof durchgeführt werden.

Die agof engagiert sich daher intensiv und gemeinschaftlich mit Marktpartnern wie dem ZAW und dem BVDW um Aufklärung und ein Problem-Verständnis seitens der Abgeordneten, auf wichtigen Sitzungen, in persönlichen Gesprächen und mit umfangreichen Aufklärungsmaterial.

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