Glossar – Begriffsdefinitionen für die internet facts

AGOF - Arbeitsgemeinschaft Online Forschung

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Affinität:
Ein Beurteilungskriterium für die Kontaktqualität eines Werbeträgers. Dieser Wert wird ermittelt als Quotient aus dem Strukturanteil einer Zielgruppe in der Nutzerschaft eines Werbeträgers dividiert durch den Anteil dieser Zielgruppe an der ausgewiesenen Grundgesamtheit.

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Angebot:
Als Angebot wird eine Einheit von HTML-Seiten bezeichnet, die unter einer gemeinsamen Adresse (URL) zu erreichen sind. Leistungswerte werden sowohl für (buchbare) -> Belegungseinheiten als auch angebotsbezogen veröffentlicht.

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Ankervariable:
Über die Ankervariablen wird bei der Fusion von zwei Datensätzen die Verknüpfung hergestellt. Solche Ankervariablen sind in identischer Qualität in beiden Datensätzen enthalten (z.B. Soziodemografie, Nutzungsverhalten etc). Die übrigen Variablen (Nicht-Ankervariablen) aus den beiden Quell-Datensätzen sind dann auch in der fusionierten Datei enthalten.

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Belegungseinheit:
Eine Belegungseinheit ist die mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrerer Werbeträger. Dabei können Belegungseinheiten komplette Online-Angebote, Teilbereiche von Online-Angeboten oder eine Kombination mehrerer Online-Angebote oder deren Teilbereiche darstellen. Jede durch die Vermarkter definierte und ausgewiesene Belegungseinheit muss einzeln belegbar und buchbar sein.

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Brutto-Kontakt-Summe:
In absoluten Zahlen ausgedrückte Gesamtheit der von einem Werbeträger erzielten Kontakte mit den Zielpersonen. In dieser Brutto-Kontakt-Summe sind auch die Mehrfachkontakte enthalten (-> Brutto-Reichweite).

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Brutto-Reichweite:
Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger. In der Zahl für die Brutto-Reichweite sind auch die auf Grund von Überschneidungen mehrfach erfassten Personen enthalten, die aus der Zahl für die Netto-Reichweite eliminiert werden. Die Brutto-Reichweite gibt also keinen Aufschluss darüber, wie viele Personen wie oft erreicht werden.

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CATI-Studie:
Bei diesen "Computer Assisted Telephone Interviews" werden die Daten des Befragten direkt über ein Software-Programm erfasst. Das Programm steuert die Auswahl der Zielperson, den Ablauf des Interviews, gibt Fragen vor, überprüft Antworten sofort auf ihre Gültigkeit in Bezug auf die jeweils passende Frage und teilt die Antworten sofort in verschiedene Kategorien ein.

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CpG (Cost per GRP):
Der Preis pro -> Gross Rating Point (GRP) setzt den GRP in Beziehung zum Preis des Mediaplans.

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Data-Mining:
Unter Data Mining versteht man das systematische (in der Regel automatisierte oder halbautomatische) Entdecken und Extrahieren vorher unbekannter, statistisch korrekter und wichtiger Informationszusammenhänge aus großen Datenmengen. Die Datenbestände werden dabei nach Regelmäßigkeiten, Mustern und Strukturen, Abweichungen, jeglicher Art von Beziehungen und gegenseitigen Beeinflussungen - wie z.B. signifikante Häufigkeiten - untersucht.

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Datenbestand I:
Der Datenbestand I (DS 1) repräsentiert die Informationen, die nach Zusammenführung der Daten aus der technischen Messung und der OnSite-Befragung über die Verfahren Data-Mining und Profiling zur Verfügung stehen.

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Datenbestand II:
Der Datenbestand II (DS 2) ist gleichzusetzen mit dem finalen Datenbestand der AGOF-Studie. Hierzu wird Datenbestand I mit den Daten aus der CATI-Befragung zusammengeführt und gewichtet (-> Fusion).

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Definierbare Zielgruppen:
Für die internet facts können über alle Personen mit den beschreibenden Merkmalen (Demografie, Gruppenmerkmale, Verbrauchs- und Nutzungsverhalten, Kaufgewohnheiten), die im Datensatz enthalten sind, Zielgruppen gebildet werden.

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Durchschnittskontakte:
Die Zahl der Kontakte mit einem Werbeträger, die durchschnittlich auf einen Nutzer entfallen. Sie wird ausgedrückt als das Verhältnis von -> Brutto-Kontakt-Summe zu -> Netto-Reichweite.

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Dynamische Microcluster:
Bei der Analyse der Informationen über die Internetnutzer aus der technischen Messung muss dem Umstand Rechnung getragen werden, dass laufend neue Informationen gesammelt werden, die Auswirkungen auf den Data-Mining- und Profiling-Prozess haben. Das Ergebnis im Data-Mining / Profiling sind keine starren Cluster, sondern dynamische Cluster auf Microebene, die einer fortlaufenden Veränderung unterzogen sind.

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Fallzahl:
Die Anzahl an Elementen, die im ausgewerteten Datensatz in der Stichprobe enthalten ist. Auf Basis dieser Fallzahl werden bei der Auswertung Prozentuierungen und Hochrechnungen vorgenommen. Die Fallzahlen dienen dazu, die Schwankungsbreite zu ermitteln, die bei der Beurteilung der Ergebnisse zu berücksichtigen ist (dazu soll neben der gewichteten die ungewichtete Fallzahl ausgewiesen werden).

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FraBo-Tag:
Ein HTML-Fragment das in allen AGOF-Seiten außer den Homepages eingebaut ist. Dieses Fragment enthält einen Java-Script-Aufruf an einen Server. Dort wird geprüft, ob der Unique Client, der die Seite aufgerufen hat, zur Stichprobe gehört und einen Fragebogen erhalten soll.

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Fusion:
Die Fusion ist ein statistisches Verfahren zur Zusammenführung von zwei Datensätzen über Ankervariablen.

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GRP (Gross Rating Point):
Maß der Brutto-Reichweite. Es handelt sich um die addierte Zahl der Kontakte ohne Berücksichtigung von Überschneidungen, angegeben in Prozentwerten, d.h. Anteilen einer Zielgruppe (entspricht prozentuale Brutto-Reichweite). GRP = Reichweite (in %) x Kontakte pro Nutzer (Durchschnittskontakte).

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Grundgesamtheit:
Für die internet facts gilt die deutsche Wohnbevölkerung ab 14 Jahren als Grundgesamtheit. Grundgesamtheit bezeichnet dabei die Gesamtmenge an empirischen Einheiten, die bei der Durchführung der Untersuchung überhaupt beobachtet werden können.

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Ident:
Ist die eindeutige Kennzeichnung für Clients im AGOF-System. Der Ident wird dazu genutzt, die über das SZM-Verfahren einzeln erfassten Nutzungsvorgänge von AGOF-Seiten einem Client eindeutig zuzuordnen. Durch den irreversiblen Übergang von technischen Daten zu Idents wird bewusst die Personenbeziehbarkeit der Nutzungsvorgänge ausgeschlossen.

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Index:
Durch die Bildung von Indexwerten (Indizes) lassen sich bestimmte Größen zu Reihen zusammenfassen. Die durchschnittliche Veränderung dieser Reihe kann durch Beziehung auf eine gemeinsame Basisgröße (100) meist zeitlich, aber auch räumlich oder sachlich verglichen werden. Für die internet facts wird immer das Verhältnis der Beobachtungsgröße zur Basis 100 als Index ausgegeben.

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internet facts:
Die internet facts werden von der AGOF viermal jährlich veröffentlicht. Inhalt sind die Daten zu Reichweiten und Nutzerstrukturen der wichtigsten werbetragenden Internet-Angebote in Deutschland.

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Kategoriensystem:
Über das AGOF-Kategoriensystem werden die einzelnen Angebotsbestandteile in thematischen Einheiten zusammengefasst. Für die erste und zweite Ebene des Kategoriensystems greift die AGOF auf das bereits von der IVW vorgegebene Kategoriensystem zurück. Darin werden auf der ersten Ebene sechs Kategorien zugewiesen. Auf Ebene zwei werden 36 Sub-Kategorien klassifiziert. Auf der von der AGOF neu eingeführten dritten Ebene, der Profiling-Ebene, werden die einzelnen Angebotsseiten dann unter die einer bestimmtem (Sub-)Kategorie zugewiesenen Profiling-Rubriken (insgesamt 354) eingeordnet. Die vierte Ebene und kleinste Einheit des Kategoriensystems schließlich umfasst die so genannten Codes, die zur individuellen Definition der Belegungseinheiten eines jeden Online-Angebotes durch die jeweiligen Vermarkter dienen.

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Kennzahlen:
Für die Darstellung von Mediaplänen auf Basis der internet facts werden Kennzahlen verwendet. Diese Kennzahlen dienen dazu, das Leistungspotential der ausgewiesenen Werbeträger vergleichbar darzustellen.

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Kombination:
Enthält eine -> Belegungseinheit Bestandteile von mehreren -> Angeboten, dann wird dies als Kombination bezeichnet.

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Kontakt (Werbeträger-Kontakt):
Als Kontakt wird jede noch so flüchtige Berührung einer Person oder eines Haushalts mit einem Werbeträger bezeichnet. Für die internet facts gilt eine Page Impression als Kontakt. Als Page Impression wird in der technischen Messung ein nutzerinduzierter Abruf einer mit einem Zählpixel versehenen HTML-Seite gezählt.

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Kontaktklassen:
Zur Darstellung der Verteilung von Kontaktmengen auf Nutzer werden Kontaktklassen benutzt. Dabei wird die Anzahl an Kontakten im Ausweisungszeitraum in unterschiedliche "Klassen" eingeteilt.

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Logfile:
Online-Datensysteme, die Inhalte und Werbung an den Nutzer liefern, zeichnen in der Regel einen umfangreichen Satz von Verbindungsdaten auf, der Rückschlüsse auf das Nutzerverhalten zulässt. Besonders Webserver, die Multimedia-Dokumente über das World Wide Web senden, protokollieren abgerufene Dokumente und Nutzerdaten in so genannten Logfiles.

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Multi Client:
Der Multi Client nutzt mehrere Rechner parallel. Es handelt sich also um eine Person, die über verschiedene PCs online geht, z.B. von zu Hause aus, von der Arbeitstelle oder von unterwegs.

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Multi User:
Hierbei handelt es sich um die Mehrfachnutzung ein- und desselben Rechners (Unique Client). Gerade im Haushaltsverband nutzen häufig mehrere Menschen denselben PC, halten sich aber auf unterschiedlichen Internetseiten auf.

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Netto-Kontakt-Summe:
Die Summe aller Erstkontakte, die im Ausweisungszeitraum auf die Belegungseinheit oder das Angebot entfallen.

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Netto-Reichweite:
Anzahl der Personen, die im Ausweisungszeitraum mindestens 1 Kontakt mit dem Werbeträger hatten. Während die Zahl für die -> Brutto-Reichweite (= die Summe der einzelnen Reichweiten mehrerer Werbeträger) auch die auf Grund von Überschneidungen mehrfach erfassten Personen enthält, sind diese aus der Zahl für die Netto-Reichweite eliminiert. Teilt man die -> Brutto-Reichweite oder die -> Brutto-Kontakt-Summe durch die Netto-Reichweite oder die Netto-Kontakte, so ergibt sich der -> OTS-Wert. Die Netto-Reichweite wird als absoluter Wert (Mio./Tsd.) und als prozentualer Anteil bezogen auf die -> Grundgesamtheit angegeben.

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Nutzungsprofil:
Das Nutzungsprofil setzt sich zusammen aus Informationen über die abgerufenen Themen, die Häufigkeiten und den Verlauf der Nutzungsvorgänge im Betrachtungszeitraum. Solche Nutzungsprofile werden für jeden Unique Client erstellt und bei der Berechnung der Unique User zusammengefasst.

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OnSite-Befragung:
Dieser Begriff steht für Marktforschungsumfragen, die auf einem Werbeträger über einen online auszufüllenden Fragebogen erfolgen. Im Falle der internet facts werden alle Nutzer, die über eine Zufallsstichprobe aus dem Pool der Unique Clients gezogen wurden, über ein Werbemittel kontaktiert und zu einer Online-Befragung eingeladen.

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Page Impression:
Für die internet facts gilt die Page Impression als Maß für einen Kontakt mit dem Werbeträger oder einem Seitenzugriff. Als Page Impression wird im -> SZM-(«Skalierbares Zentrales Messverfahren») System ein nutzerinduzierter Abruf einer mit einem Zählpixel versehenen HTML-Seite gezählt.

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Pilotstudie:
Bei der AGOF-Pilotstudie handelt es sich um die Validierungsphase im Vorfeld der AGOF-Regelstudie. Hier wird insbesondere auf die technischen Details und die Verarbeitungsschritte Wert gelegt. Erste Daten aus der AGOF-Pilotstudie wurden bereits im Herbst 2004 zur Kongressmesse online marketing duesseldorf (omd) präsentiert.

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Plan (Mediaplan):
In einem Plan werden unter Berücksichtigung von Vorgaben zur Zielgruppenerreichung und zur Budgetplanung die optimalen Kombinationen aus Werbeträgern definiert. Als Dokument gibt der Plan Aufschluss über die erwartbaren Leistungskennwerte und die anfallenden Kosten einer Werbekampagne.

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Potential:
Auf Basis der -> Fallzahl hochgerechnete Zielgruppengröße (ausgewiesen in Mio./ Tsd., 2 Dezimalstellen).

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Profiling:
Unter Profiling werden Verfahren zusammengefasst, die geeignet sind, Benutzerprofile zu erzeugen. Die Verfahren beruhen auf einem Muster- und Strukturvergleich vorhandener Profile und ihrer Einzelwerte, der von speziellen, automatisierten Algorithmen vorgenommen wird. Auf Basis von Mustern und Ähnlichkeitsbeziehungen werden fehlende Profilwerte durch Prognosen ersetzt und Profile damit vervollständigt. Die Verfahren sind adaptiv und reagieren selbstständig auf veränderte Datenlagen, so dass die Prognosen immer dem aktuellen Stand entsprechen. Profiling-Verfahren werden in den verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt und ergänzen häufig die klassischen statistischen Analyseverfahren.

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p-Wert:
Angabe der Nutzungswahrscheinlichkeit, mit der ein Unique User bei gegebenem Share im Referenzzeitraum erreicht wird. Der p-Wert ist nicht fix im Datenbestand abgelegt, sondern wird, abhängig vom Share, berechnet. Die durch die p-Werte angegebenen Nutzungswahrscheinlichkeiten liegen zwischen 0 und 1.

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Rangreihe:
Größenabhängige Reihenfolge von Werbeträgern (-> Belegungseinheiten) entsprechend der jeweiligen Selektionskriterien.

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Regelstudie:
Darunter ist die viermal im Jahr erscheinende AGOF-Studie internet facts zu verstehen.

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Reichweite:
Die Reichweite (%) gibt den Anteil der Zielpersonen an der Grundgesamtheit an, der durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht wird.

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Share:
Anteil der belegten -> Page Impressions an der Gesamtmenge der Page Impressions einer Ausweisungseinheit (-> Belegungseinheit).

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SZM - Skalierbares Zentrales Messverfahren:
Das SZM wird von der INFOnline betrieben. Angebote, die an der Messung teilnehmen wollen, müssen sich gemäß den IVW-Regularien durch das SZM messen lassen. Das SZM misst Seitenabrufe auf den teilnehmenden Angeboten. SZM-gemessene Angebote bauen so genannte Tags auf allen Seiten ein, die bei jedem Seitenabruf genau eine Anfrage auf einer dem Angebot zugeordneten SZM-Box des Messsystems erzeugen.

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Tausend-Kontakte-Preis (TKP):
Angabe zur Beurteilung des Preis-Leistungsverhältnisses bei der Schaltung von Werbung auf einem Werbeträger. Der TKP gibt an, zu welchem Preis eintausend -> Kontakte mit einem Werbeträger in der Zielgruppe erreicht werden können.

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Tausend-Nutzer-Preis (TNP):
Wie der -> TKP ein Maß zur Beurteilung des Preis-Leistungsverhältnisses, vor allem im intermedialen Vergleich. Ausgewiesen werden die Kosten, die anfallen, um 1.000 -> Unique User in der gewählten Zielgruppe zu erreichen.

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Unique Client:
Unique Client ist die Bezeichnung für jeden einzelnen Rechner, dessen Internetnutzung (Zugriffe auf die Online-Angebote von Werbeträgern) im Rahmen der technischen Messung in gelernten Größen wie z.B. Page Impressions erhoben wird. Die technische Messung der Unique Clients erfolgt über das SZM-System der INFOnline GmbH, sobald der Rechner auf eine von der AGOF gemessene Website zugreift. Der Unique Client ist die Basis zur Herleitung des Unique Users. Clients, die im Untersuchungszeitraum an mindestens zwei Kalendertagen mit einem Abstand von mindestens 12 Stunden und maximal 35 Tagen auftauchen, werden zu Unique Clients.

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Unique User:
Der Unique User, also der "einzelne Nutzer", ist die Basis der internet facts. Er drückt aus, wie viele Personen in einem bestimmten Zeitraum Kontakt mit einem Werbeträger bzw. einzelnen Belegungseinheiten hatten. Der Unique User ist die Grundlage für die Berechnung von Reichweiten und Strukturen von Online-Werbeträgern sowie wesentlichen Faktoren für die Mediaplanung wie wöchentliche Nutzung, monatliche Nutzung und den Kontaktaufbau. Im Datensatz der internet facts repräsentiert jede Zeile einen Unique User.

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Weitester Nutzer-Kreis (WNK):
Anzahl an Personen, auf die im Ausweisungszeitraum (drei Monate) mindestens ein Kontakt mit dem Werbeträger entfällt.

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Werbeform:
Als Werbeform werden die Instrumente bezeichnet, in denen Werbebotschaften gebündelt und dargestellt werden. Für die internet facts werden Leistungswerte auf zehn unterschiedliche Werbeformen bezogen, die den Standards des Universal Ad Package (UAP) entsprechen. Die Spezifikationen zu diesen Werbeformen können auch unter http://www.werbeformen.de eingesehen werden.

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Wirksame Reichweite:
Derjenige Teil der gesamten -> Reichweite eines Werbeträgers, durch den eine Zielgruppe zielgenau und ohne jegliche Streuverluste (treten auf, wenn z.B. durch Belegung eines Werbeträgers Personen erreicht werden, die nicht zur Zielgruppe gehören) angesprochen wird. Der Begriff der wirksamen Reichweite qualifiziert unter Verrechnung von Reaktionsfunktionen (Response-Funktionen) den normalen Reichweitenbegriff: Nur solche Personen gelten als wirksam erreicht, die eine Mindestzahl an Kontaktchancen erhalten.

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Zielgruppe:
Die Gruppe von Personen, an die sich die Werbemaßnahmen richten, um das Werbeziel einer Kampagne zu erreichen.

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